Kreuzkapelle


Die im Jahre 1682 in kleinerer, achteckiger Form auf der Grundfläche des heutigen Chores errichtete Kapelle wurde, wie Untersuchungen am Bau ergeben haben, um das Jahr 1725 zu dem heutigen kreuzförmigen Bauwerk erweitert. Sie geht, wie die "Sieben Fußfälle", auf eine Stiftung der Familie der Freiherren von Hohenfeld und mehrerer mit ihr verwandten und verschwägerten Familien zurück. Der Grund und Boden gehörte der Familie von Hohenfeld, die auch vermutlich die Baukosten zu Im Jahre 1926 gelangten Kapelle und Haus durch Schenkung seitens der Familie der Freiherm von Freyberg - Schütz, den Erben der Familie v. Hohenfeld, an die katholische Kirchengemeinde Camberg. Seit dem Jahre 1929 diente das Haus als Heim der katholischen Jugendbewegung "Neudeutschland", bis diese im Jahre 1939 verboten wurde. Nach dem Kriege war das Haus an verschiedene Private, zeitweise auch als Gaststätte, verpachtet. Die Kapelle ist in jedem Jahr im Sommer der Mittelpunkt des Kreuzkapellenfestes der Pfarrgemeinde. Im Herbst feiern die Jäger aus Bad Camberg und Umgebung darin die Hubertusmesse. Außer gelegentlichen anderen Gottesdiensten finden in ihr auch Trauungen statt.

335 Jahre Kreuzkapelle, der Kreuzkapellenführer 2007 als PDF-Datei

Die Kreuzkapelle ist ab 1. Mai wieder an Sonn- und Feiertagen von 14-17 Uhr geöffnet


Pfarrgemeinde St. Peter und Paul Bad Camberg Bistum Limburg (externer Link)